75 Interessierte versammeln sich in der Gaststätte Wilhelm Voßkühler. Der Turnerbund Frintrop wird gegründet.
Erster Vorsitzender: Christian Müller. Der Turnbetrieb beginnt im Saal der Gaststätte.
Durch großzügige Spenden (300 Mark) von Baumeister Hermann Koehne und Gastwirt Voßkühler kann der Verein erste Geräte anschaffen.
Zum fünfjährigen Bestehen wird das Vereinsbanner geweiht – ein starkes Zeichen für Identität und Zusammenhalt.
Hermann Koehne wird für seine Verdienste zum Ehrenmitglied ernannt.
Der Verein ist organisatorisch so gefestigt, dass er ein eigenes Verbandsfest ausrichtet.
Der Turnbetrieb kommt nahezu vollständig zum Erliegen.
Neun Vereinsmitglieder fallen im Krieg.
Der Verein spendet seinen gesamten Kassenbestand für notleidende Familien.
Nach Kriegsende werden neue Statuten beschlossen und der Turnbetrieb neu organisiert.
31 Neueintritte. Erste (kurzlebige) Fußballabteilung wird gegründet.
Für 1.600 Mark kauft der Verein ein Grundstück auf der Frintroper Höhe und gestaltet es in Eigenarbeit zum Sportplatz um.
Der Turnerbund erreicht erstmals eine stabile Größe mit Aktiven, Jugendlichen und Schülern.
Mehrere Turner vertreten erfolgreich die Vereinsfarben bei regionalen Wettkämpfen.
Der Turnerbund wird Teil der organisierten Essener Sportlandschaft.
Der organisierte Sport erhält erstmals kommunale Unterstützung.

